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"Kranke" Wörter kommen in die Klinik. Rechtschreibtraining mit der Wörterklinik

In: Deutsch Differenziert 4-2014, S. 30 - 32, Material S. 33 - 35.

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Das systematische Üben einzelner Wörter gehört zu den Säulen des Rechtschreiblernens. Die Wörterklinik ermöglicht es, die Wortschatzarbeit in inhaltlich bedeutsame Zusammenhänge zu integrieren, Muster der Schriftsprache für das Üben zu nutzen und das Training lernpsychologisch sinnvoll zu strukturieren.

Der Artikel enthält grundlegende Informationen, Anregungen und Kopiervorlagen für ein bewährtes Übungsverfahren.

DIKTATE - ohne Ende? Schritte zur endgültigen Verabschiedung des traditionellen Diktates

lessmann-diktate-ohne-ende-grundschulunterricht-4-2004Trotz vielfältiger Proklamationen für ein Ende des traditionellen Diktats und dem unüberhörbaren Ruf nach individueller Förderung auch im Bereich "Rechtschreiben" scheint die Macht des Diktates in den Schulen weitgehend ungebrochen:

  • Das Diktat beherrscht noch immer einseitig den Unterricht - zulasten eines vom Kinde ausgehenden, für das Kind bedeutsamen und eines sachgerechten Deutschunterrichtes.
  • Das Diktat verführt noch immer dazu, Fehlschreibungen als Defizite anzusehen- obwohl Fehler als konstruktive Versuche Einblicke in die Rechtschreibentwicklung des Kindes geben und als solche wertvolle Hinweise für die individuelle Förderung sind.
  • Das Diktat ist noch immer mächtigster Faktor bei der Notenfindung im Bereich Rechtschreiben - und raubt damit anderen, weitaus bedeutsameren Teilleistungen der Rechtschreibung den ihnen gebührenden Stellenwert in Bewertung und Unterricht.
  • Das Diktat stärkt noch immer einseitig die ohnehin sicheren Rechtschreiber- und schwächt durch Misserfolgserlebnisse und daraus resultierendem Motivationsverlust jene Kinder, die besonders dringend Ermutigung und Stärkung benötigen.
  • Trotz der Einsicht leben sie weiter, die in der Fachliteratur längst verabschiedeten Diktate. Denn es fällt schwer, sich von Wegen zu trennen, die jahrelang selbstverständlich waren.
  • Und: Abschied kann nur erfolgen, wenn neue Perspektiven greifbar sind.
  • Der vorliegende Artikel will Wege zeigen, sich von traditionellen Diktaten zu lösen. Die Beispiele wollen Mut machen, sich auf Wege einzulassen, die den Bedürfnissen der Kinder und dem Anspruch des Faches gleichermaßen gerecht werden.

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Erschienen in: Grundschulunterricht Deutsch 4/2004

 

Ellis Übungsspiel

lessmann-ellis-uebungsspiel-grundschulzeitschrift-144-materialEllis Übungsspiele enthalten Wortmaterial zu verschiedenen Fehlerschwerpunkten (Verdoppelung von Konsonanten, Dehnungen u. a.) und zu einzelnen häufigen Fehlerwörtern (fahren, spielen z. B.).
Die Wortkarten werden im Spiel nach Fehlerschwerpunkten (nn, tz, ck, ah, eh, sp, st u. a.) oder nach Wortfamilien (mit verschiedenen Fehlerschwerpunkten) geordnet und in Listen.

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Erschienen in: Die Grundschulzeitschrift 144/2001

Methodisch sinnvoll abschreiben

lessmann-methodisch-sinnvoll-abschreiben-grundschulzeitschrift-211-46-49Das Abschreiben eines Wortes, eines Satzes oder eines Textes ist ein komplexer Prozess. Er umfasst Lesen, Gliedern, Merken, schriftliches Erproben, Vergleichen mit dem Gemerkten, Kontrollieren mit der schriftlichen Vorlage sowie ggfs. Verbessern. Abschreiben bewusst zu erlernen und kontinuierlich zu trainieren, lohnt sich.

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Erschienen in: Die Grundschulzeitschrift 211/2008

Rechtschreibenlernen an eigenen Texten

lessmann-rechtschreiben-lernen-an-eigenen-texten-grundschulzeitschrift-144-18-20In vielen Klassen ist das freie Schreiben inzwischen zur Grundlage von Schreiblernprozessen geworden. Die Kinder kommen mit ihren Gedanken, Eindrücken und Erfahrungen individuell zu Wort. Aber die Rechtschreibung – bleibt sie dabei auf der Strecke? Lassen sich freies, individuelles Schreiben und Rechtschreibenlernen miteinander vereinbaren?
Meine Antwort ist ein eindeutiges Ja.

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Erschienen in: Die Grundschulzeitschrift 144/2001

Rechtschreibkompetent auf individuellen Lernwegen

Anregungen für einen integrativ angelegten inklusiven Unterricht

In: Grundschule aktuell, Zeitschrift des Grundschulverbandes, Heft 124/2013, S. 20 - 23.

gsv 2013Tragfähige Konzepte für das Rechtschreiblernen müssen fachdidaktische, sachbezogene und pädagogische Überzeugungen in eine ausgewogene Balance bringen. Beschrieben werden hier Verfahren, die sich diesen Prämissen verpflichtet wissen und die Etwicklung von Rechtschreibkompetenzen aller Kinder in einem integrativ angelegten inklusiven Unterricht ermöglichen.

Das gesamte Heft gibt einen sehr guten Überblick über den aktuellen Stand der Diskussion um das Rechtschreiblernen.

Rechtschreibung im Haus des Lernens

In: Kruse, Norbert; Reichardt, Anke (Hg.): Wie viel Rechtschreibung brauchen Grundschulkinder? Positionen und Perspektiven zum Rechtschreibunterricht in der Grundschule (2016)

- Darstellung und Begründung von sieben aktuellen fachdidaktischen Positionen
- Diskussion der Positionen durch alle Autoren/-innen
- Abschließende Statements durch die Vertreter der unterschiedlichen Positionen

kruse reichardt wie viel rechtschreibung brauchen grundschulkinder

Mein Grundlagenbeitrag "Rechtschreibung im Haus des Lernens" (S. 21-37) sowie mein Diskussionsbeitag und das abschließende Statement "Und der Unterricht?" verorten Rechtschreiblernen im Schnittfeld von Sache, Kind und Unterricht.

Mein Kommentar:
Dieses Buch geht in die Tiefe der theoretischen Fundierung konträrer Positionen und vermittelt einen Eindruck einer Diskussion, die ebenfalls nicht an der Oberfläche verbleibt...

Weitere Informationen und Bestellung

Richtig schreiben lernen. Zwischen Orthografie, Kind und Unterricht - Basisartikel

In: Grundschulmagazin 4-2017, S. 7-13

gsm 4 2017

Der Artikel gibt einen knappen Überblick über die aktuelle Rechtschreibdidaktik. Dabei werden Potenziale unterschiedlicher Konzeptionen dargestellt, ohne diese gegeneinander auszuspielen. Zusätzlich werden konzeptübergreifende Aufgabenformate für den Unterricht vorgestellt. Ein Basisartikel zum Rechtschreiben für die Aus- und Fortbildung und interessierte Kollegen/-innen.

Stichwort:

Wie Wörter der Kinder zu Übungswörtern werden

lessmann-wie-woerter-der-kinder-zu-uebungswoertern-werden-grundschulzeitschrift-137-s-20-23Gehen wir von ihren eigenen Wörtern aus, so verstehen die Kinder, warum Rechtschreibtraining nötig ist: Sie selber möchten doch, dass andere ihre Botschaften, ihre Geschichten, Briefe usw. lesen können. Also müssen sie lernen, ihre eigenen Wörter „recht“ zu schreiben, d. h. für andere lesbar und schnell verständlich. Dazu ist die Rechtschreibung da.

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Erschienen in: Die Grundschulzeitschrift 137/2000

Individuelles Lernen

"Der Schlüssel für das so verstandene „individuelle Lernen“ ist das Schreiben im Tagebuch."

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