Beste Stimmung und hohe Aufmerksamkeit in Köln und Recklinghausen - vor allem beim Thema Rechtschreiben und Grundwortschatz

Der neue verbindliche Grundwortschatz für NRW sollte Kollegen/-innen, die mit den vier von mir favorisierten Bausteinen für das Rechtschreiblernen arbeiten, überhaupt nicht schrecken: Wer mit den Rechtschreibboxen an individuellen Fehlerschwerpunkten arbeitet, wird feststellen, dass die Grundidee der Rechtschreibboxen sich nun auch im Grundwortschatz NRW wiederfindet, nämlich die Systematisierung von Wortmaterial nach Mustern der Schriftsprache, die ein strukturorientiertes Üben ermöglicht. Mit den Übungskarten aus den Rechtschreibboxen lässt sich darüber hinaus individualisiert arbeiten, denn hier bekommen die Lernenden nur die Übungen, die zu ihrem individuellen Lernstand passen. Auch der zweite Baustein, die Arbeit an Wörtern mit einer Wörterklinik, und zwar mit individuellen und gemeinsamen themenbezogenen Wörtern, entspricht den Grundideen der Grundwortschatzarbeit. Wer regelmäßig mit der Wörterklinik arbeitet, wird damit bereits die Modellwörter des Grundwortschatzes abdecken. Auch das besondere Üben der kleinen und häufigen Wörter (die ja nicht jeder üben muss) findet sich seit vielen Jahren in den Arbeitsheften Große und kleine Tricks (und für das Lesen im Eine-Minute-Lesen bzw. Blitzlesen). Der dritte Baustein, das Erlernen der Arbeitstechniken wird hier als wichtige Grundlage für den Übungsprozess gesehen. Mit der Text-Korrektur-Karte TKK steht ein kleines Material bereit, das nicht nur den Rechtschreiberwerb fördert, sondern den Kindern auch verdeutlicht, wofür sie Rechtschreiben lernen: damit die eigenen Texte schnell und gut lesbar sind. Der vierte Baustein, die Rechtschreibgespräche, erhält auch in NRW einen zentralen Stellenwert für den gemeinsamen Lernprozess, für die Ko-Konstruktion von Wissen und Rolle durch die Gruppe. Das Material der Wortbausteine bietet eine gute Unterstützung, um die Strukturen der Schrift zu durchschauen. Filme dazu - auch den aus der Fortbildung - geben vielfältige Anregungen.

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Kurzum: Wer mit diesen vier Bausteinen arbeitet, braucht sich durch den neuen Grundwortschatz nicht verunsichern zu lassen. Gehen Sie weiter von den Wörtern aus den eigenen Texten der Kinder aus, und nehmen Sie den Grundwortschatz als Vergewisserung: Mit den Wörtern der Kinder können Sie genau die Rechtschreibphänomene bzw. Strukturen der Schrift thematisieren, die Sie im Grundwortschatz finden!

Ein herzliches Dankeschön an Maria Weissenborn und Kolleginnen aus Köln und an Petra Sinemus mit dem Team aus dem Kirchenkreis Recklinghausen!

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