Die eigenen Erfahrungen, Gedanken, Sehnsüchte...

Beate Leßmann

...sind Potenziale für das sprachliche Lernen.

Sie zu entfalten, heißt sich selber weiterzuentwickeln. Schreiben eröffnet in besonderer Weise Zugänge zu den eigenen Potenzialen und zu ihrer Entfaltung in der Gruppe.

In dem hier vorgestellten Konzept werden den Lernenden Möglichkeiten eröffnet, sich selbst gemäß der individuellen Voraussetzungen schreibend auszudrücken und der Klasse oder einer größeren Öffentlichkeit mitzuteilen. Dabei erleben die Schreiberinnen und Schreiber, wie wertvoll die eigenen Gedanken sind. Sie erfahren zugleich, wie wichtig die Gruppe für das eigene Lernen ist. Diese Konzeption von Unterricht entspricht den Herausforderungen einer inklusiven Deutschdidaktik.

Auf der Basis eigener Texte werden Schreib- und Rechtschreibkompetenzen, wie sie in den Lehrplänen der Bundesländer und den Bildungsstandards für die Primar- und die Sekundarstufe gefordert werden, auf höchst individualisierende Weise entwickelt. Auch der DaZ-Unterricht profitiert von einem Sprachkonzept, das an den persönlichen und fachlichen Voraussetzungen anknüpft. Durch aktives Sprachhandeln, gemeinsame Sprachreflexion und Feedback werden zugleich bildungssprachliche Kompetenzen gefördert.

Wer spürt, dass die eigene Person beim Lernen wichtig ist und einen wertvollen Beitrag für die Gemeinschaft leistet, der erlebt, wie Sprache, Sinn und innere Stärke wachsen.

Erfolg in diesem Sinn wünscht Ihnen

signatur

Ich lieb den Frühling...

blueten

Farben, Formen und Frische des Frühlings laden zur sprachlichen und ästhetischen Auseinandersetzung mit der Liebenswürdigkeit des Frühjahrs ein. Gedichte und Lieder, in denen die Schönheit des Frühlings versprachlicht und besungen wird, sind zahlreich. Hier finden Sie zusätzlich Ideen für die Integration der Bereiche Rechtschreibung und Grammatik. Konkrete Anregungen und Materialien finden Sie hier.

Freuen Sie sich mit Ihren Schülern und Schülerinnen über treibende Knospen und zwitschernde Vögel. - Ich lieb den Frühling!

signatur

Anregungen und Vorlagen (Ampel als Gesprächsleitfaden) für reflektierende Gespräche

Frisch aus dem Druck: Martin Luther in der Grundschule

Zum Luther-Jahr 2017 ein Buch voller Anregungen. Dieses Buch hält nicht nur für den Religionsunterricht, sondern auch für die Fächer Musik, Kunst, Darstellendes Spiel, Geschichte... wertvolle Anregungen bereit.

Die Themen "Lesen" und "Schreiben" sind aus kaum einem Kapitel fortzudenken - in einzelnen Kapiteln werden sie ausdrücklich thematisiert.

Ein wertvolles Buch für viele Fächer. Und ein Buch für alle, die sich selbst mit der Bedeutung der Reformation auf unterhaltsame und höchst vielfältige Art und Weise beschäftigen wollen.

Gemeinsam mit Inken Christiansen habe ich Anregungen für den Religionsunterricht zur Planung eines Schulgottesdienstes zum Thema "Mut!" beigetragen.

Informationen zum Buch, zum Artikel "Mut!"

Rechtschreiben - Vorurteile und Argumente

"Die Rechtschreibleistungen werden immer schlechter."

"Lautorientiertes Schreiben am Schulanfang ist schädlich."

"Methodenvergleiche zeigen die Überlegenheit traditionellen Unterrichts."

"Kinder mit Migrationshintergrund oder anderen erschwerenden Voraussetzungen brauchen mehr."

Diesen Fragen stellt sich der Grundschulverband. Ein kurzes Paper mit überzeugenden Argumenten für Kollegen/-innen und Eltern.

Neue Filmspots: Schreiben mit einer Lauttabelle

Einblicke in das erste gemeinsame und individuelle Schreiben mit einer Lauttabelle gewähren vier kurze Filme. Auch Eltern können hier erfahren, wie sie ihre Kinder beim Schreiben zuhause unterstützen können.

Hier geht es zu den Filmen

Neu: Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen

Kinder und Jugendliche mit Fluchterfahrungen - Impulse für die inklusive Praxis

Wie kann eine inklusive Lernkultur mit Schülerinnen und Schülern gelingen, die über ganz unterschiedliche Erfahrungen verfügen?

Autoren und Autorinnen mit der Expertise ganz unterschiedlicher Lern- und Lebensbereiche beleuchten ihre Sicht auf die Chancen und Herausforderungen gemeinsamen Lernens im Kontext von Flucht und Migration. Die Herausgeberinnen Claudia Osburg und Gesa Markmann ermöglichen mit diesem Buch eine vielfältige Auseinandersetzung auf unterschiedlichen Ebenen (Unterricht, gesellschaftliche und politische Rahmenbedingungen, Auswirkungen von Traumatisierung u.a.). Ich habe einen kleinen Beitrag über eine Schülerin aus Syrien geschrieben, die unmittelbar nach ihre Ankunft in eine 1. Klasse eingeschult wurde. Wie Kinder mit Fluchterfahrungen, die gar kein Deutsch sprechen, einen Zugang zum Schreiben über die Arbeit mit einem Tagebuch finden, habe ich an vier Texten aus Janas erstem Schulhalbjahr dargestellt.

Inhaltsverzeichnis

Weitere Informationen und Bestellung

Soeben erschienen: Wie viel Rechtschreibung brauchen Grundschulkinder?

Positionen und Perspektiven zum Rechtschreibunterricht in der Grundschule

Die durch den SPIEGEL 2013 ausgerufene "Rechtschreibkaterstrophe" führte zu großen Diskussionen und Rückfragen an den Unterricht. Wer Einblicke in die aktuelle fachliche Diskussion nehmen möchte, findet hier Positionen und Argumente sehr lebendig dargestellt. In dem von Norbert Kruse und Anke Reichardt herausgegebenen Buch stellen im ersten Teil acht Autoren/-innen aus Grundschulpädagogik, Unterrichtsforschung, Sprachdidaktik und Linguistik ihre Positionen für einen aktuellen Rechtschreibunterricht in der Grundschule vor. In einem zweiten Teil diskutieren alle Autoren/-innen die Positionen der jeweils anderen unter Bezugnahme auf die Artikel des ersten Teils. In einem dritten Teil verfassen wiederum alle Autoren/-innen ein abschließendes Statement. Heftig diskutiert werden die Bedeutung des Schriftsystems für den Rechtschreiberwerb, insbesondere die Stellung der Silbe, die Relevanz des Spracherfahrungsansatzes und vieles mehr.

Folgende Autoren/-innen stellen ihre Positionen vor und diskutieren miteinander:

Weiterlesen: Soeben erschienen: Wie viel Rechtschreibung brauchen Grundschulkinder?

QUIMS Schwerpunkte 2014 bis 2017 (Kanton Zürich)

QUIMS: Qualität in multikulturellen Schulen

Schulen mit ausgeprägt multikultureller Zusammensetzung verstärken die Förderung der Sprache, des Schulerfolgs und der sozialen Integration.

Fotos der Workshops in Kloten und Winterthur im November 2016

Fotos der Workshops der QUIMS-Tagung im November 2015

Fotos der Workshops der QUIMS-Tagung im März 2014

Hier geht es zum Vertrieb der Materialien (Handbuch, Filme, Tage-/Schreibbücher, Rechtschreibboxen, TKK, Wörterkliniken u.v.m.) in der Schweiz: http://schreibkindplus.ch

Anfragen für schulinterne Fortbildungen richten Sie bitte an Heidi Roch-Haufe: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!     www.schreibkind.ch

QUIMS-Schwerpunkte - Fokus A: Schreiben auf allen Schulstufen Anregungen für die Praxis (öffentlicher Download)

 

Weitere Informationen zu QUIMS: Volksschulamt Zürich QUIMS-Schwerpunkte

Neuerscheinung: Rechtschreiben in der Diskussion

Rechtschreiben in der Diskussion. Schriftspracherwerb und Rechtschreibunterricht

Das von Erika Brinkmann und dem Grundschulverband herausgegebene Buch enthält

- Kurzdarstellungen fachdidaktischer Positionen
- Überblicke über die aktuelle Forschung zur Rechtschreibung
- Praxisberichte und -anregungen

Mein Beitrag "Wortschatzarbeit - sinnstiftend und strukturorientiert" (S. 244-250) enthält konkrete Anregungen für den Unterricht. Einige der dort dargestellten Ideen finden Sie in meiner Präsentation zur Wortschatzarbeit - für die kollegiumsinterne Fortbildung - sowie entsprechende Materialien für den Unterricht.

Weitere Informationen und Bestellung

Mein Kommentar:
Ein Fundus für alle, die Interesse an der aktuellen Diskussion haben oder/und auf der Suche nach aktuellen Anregungen für den Unterricht sind.
Ein Muss für die Ausbildung!

Neue Filme: Autoren in die Köpfe geschaut

Eine ganze Reihe kleiner Filme geben Einblicke in die Gedanken von Viertklässlern beim Schreiben, Planen, Formulieren und Überarbeiten ihrer Texte.

Wozu diese Filme?

Sie wollen zunächst Sie als Kolleginnen und Kollegen ermutigen, Kinder und Jugendliche eigene Texte in einem Tagebuch oder Schreibbuch schreiben zu lassen und mit diesen Texten zu arbeiten.

Sie wollen aber auch Ihren Schülern und Schülerinnen Perspektiven aufzeigen. Stellen Sie ausgewählte Filme in Ihren Klassen vor, sodass die Lernenden selbst spüren, was Schreiben für den Einzelnen bedeuten kann - und sie sehen, wie viel die Schreiber und Schreiberinnen auf der Grundlage ihrer ganz eigenen Texte gelernt haben.

Falls Sie beim Betrachten der Filmspots die Frage beschäftigt, wie diese Kinder so umfassende Schreibkompetenzen, die den Blick für den Adressaten und eigene Zielsetzungen umfassen, erworben haben, dann lautet die Antwort Autorenrunden. Dies Kinder haben regelmäßig einmal in der Woche über ihre selbstverfassten Texte nachgedacht und an ihnen im Rahmen der Schreibzeit gearbeitet.

In der Schreibdidaktik ist zunehmend die Rede vom "Lernen mit einem Meister". In der Regel übernimmt die Lehrperson diese Rolle. Für Schreibnovizen ist es motivierender und effektiver, bei einem etwa Gleichaltrigen in die "Meisterlehre" zu gehen. Nehmen Sie die Schüler und Schülerinnen der Klasse 4a als "Meister" für das Schreiben, Planen, Formulieren und Überarbeiten in der Schreibkonferenz mit in Ihren Unterricht!

Doch genießen Sie zunächst selbst die außergewöhnlichen Einblicke in die Köpfe der jungen Autoren und Autorinnen!

Hier geht es zu den kleinen Filmen.

Individueller und normierter Grundwortschatz - Präsentation für Ihr Kollegium

In Bayern, Berlin/Brandenburg, Hamburg und Bremen ist die Arbeit mit einem verbindlichen Grundwortschatz bzw. Basiswortschatz (Hamburg) oder Rechtschreibschatz (Bremen) verpflichtend. Die Handreichungen der verschiedenen Länder verweisen ausdrücklich darauf, den normierten Wortschatz mit dem individuellen Wortschatz der Kinder, wie er sich in ihren selbst verfassten Texten zeigt, zu verbinden.

In der Präsentation finden Sie Anregungen für einen Unterricht, der das Üben am individuellen Wortmaterial der Kinder mit dem Üben von Wörtern aus dem verbindlichen Grundwortschatz auf vielfältige Weise verbindet.

Die Präsentation enthält zusätzlich Anregungen zum Wortschatzaufbau für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache erlernen.

Nutzen Sie diese Präsentation, um sich gemeinsam mit Kollegen und Kolleginnen über die Wortschatzarbeit an Ihrer Schule auszutauschen.

Die Präsentation kann auch direkt heruntergeladen werden:

Kopiervorlage für das "Persönliche Lernwort" (in Verbindung mit einem verbindlichen Grundwortschatz):

Und hier die Kopiervorlage für diejenigen, die ohne normierten Grundwortschatz arbeiten dürfen:

Hier geht es zu einem weiteren Beitrag zur Arbeit mit einem verbindlichen Grundwortschatz (Materialien, Links).

Mathematik: Individuelle und gemeinsame Lernwege

Die Idee des Tage- bzw. Schreibbuches ist übertragbar auf den Mathematikunterricht!

Laden Sie die Kinder ein, in ihrem ganz persönlichen Forscher- und Entdeckerheft die eigenen Beobachtungen, Ideen und Erklärungen festzuhalten, die sie mit Zahlen, Formen und Größen in Verbindung bringen.

Dazu stehen zwei Einladungsschreiben für unterschiedliche Schuljahre bereit.

Geben Sie den Kindern regelmäßig einmal in der Woche Zeit, Mathe-Spuren festzuhalten. Sobald die ersten Einträge in die Forscher- und Entdecker-Hefte gelangt sind, können Sie mit regelmäßigen Forscherrunden (entsprechend der Autorenrunden im Fach Deutsch) beginnen. Gehen Sie gemeinsam in der Gruppe den Beobachtungen und Erfindungen der Kinder nach und helfen Sie den Kindern, diese zu versprachlichen. Halten Sie die Erkenntnisse und Einsichten als Mathe-Entdeckungen (im Fach Deutsch wären das die Schreibgeheimnisse) im Klassenraum fest. Zu einem späteren Zeitpunkt können Sie diese gemeinsam systematisieren. Die Lehrpläne und Bildungsstandards Mathematik bieten dafür eine fachliche Orientierung.

Eine Möglichkeit, auch im Mathematikunterricht von den Potenzialen der Kinder auszugehen und individuelle und gemeinsame Lernwege zu beschreiten.

Zehn Grundsätze des Förderns im Deutschunterricht

lessmann zehn grundsaetze fuer den deutschunterricht grundschule

Auf der Grundlage der empirischen Unetrrichtsforschung und der aktuellen Fachdidaktik Deutsch habe ich in diesem Artikel zehn Grundsätze für den Deutschunterricht formuliert. Zu jedem der folgenden Grundsätze erhalten die Leser und Leserinnen konkrete Anregungen für den eigenen Unterricht.

1. Sprachliches Lernen in Sinnstiftenden Zusammenhängen - Motivation schaffen

2. Die individuellen Lernvoraussetzugnen wertschätzen

3. Kindern Verantwortung für ihr eigenes Lernen anvertrauen

4. Lernen dialogisch inszenieren

5. An Modellen lernen - Strategien entwickeln

6. Gelungenes stärken - Implizites explizieren

7. Emotionale und kognitive Aktivierung - Sprache erleben und ergründen

8. Klare Strukturierung des Unterrichts - echte Lerngemeinschaften schaffen

9. Für den Erfolg aller Schüler sorgen

10. Lernen in komplexen Zusammenhängen anstelle isolierter Fördermaßnahmen

In: Grundschule Extra 5-2015, S. 11 - 14

Weitere Artikel

Neuerscheinung: Mündliche und schriftliche Texte in Sprachtherapie und Unterricht

blechschmidt schraepler muendliche und schriftliche texte in sprachtherapie und unterricht

In der Reihe "Treffpunkt Logopädie" geben Anja Blechschmidt und Ute Schräpler ein Buch heraus, das die mündliche und schriftliche Textproduktion im Vorschul- und Schulalter aus sprachtherapeutischer, linguistischer und sprachdidaktischer Perspektive thematisiert.

Mein Beitrag "Sinnstiftendes Schreiben - Eigene Texte als Basis für individuelle Kompetenzentwicklung" (S. 81 - 94) stellt das Lernarrangement der Schreibzeit - auch im Hinblick auf die sprachtherapeutische Arbeit - vor.

Weitere Informationen

Bestellung bei Schwabe

Weitere Artikel

LehrplanPLUS in Bayern - Anregungen für die Umsetzung

Der neue LehrplanPLUS in Bayern gilt seit dem Schuljahr 2014/15 für die Schüler und Schülerinnen der 1. und 2. Klassen und wird in den folgenden Schuljahren sukzessive für die Klassen 3 und 4 aufgebaut.

Zwei Auszüge zu den Bereichen "Schreiben" und "Rechtschreiben", versehen mit Anregungen für die Umsetzung im Unterricht, finden sich hier.

Schreiben eigener Texte: Demokratie lernen

Beate Leßmann

Eigene Texte zu schreiben, heißt auch, die eigene Meinung frei äußern zu dürfen! Wer Kindern und Jugendlichen Möglichkeiten eröffnet, die eigenen Gedanken und Ideen schriftlich auszudrücken, leistet damit einen grundlegenden Beitrag zu einer demokratischen Erziehung.

Das freie Schreiben in einem Tage- oder Schreibbuch gibt jedem Kind oder Jugendlichen den Raum, eigene Meinungen zu finden und zu formulieren. Beim Austausch über Texte in der Autorenrunde werden sie gehört und gewürdigt, in der Schreibkonferenz werden Formulierungen gemeinsam diskutiert und ausgehandelt. Und wenn überarbeitete Texte schließlich in der Klasse oder der Schule veröffentlicht werden, dann lernen Kinder und Jugendliche, zu ihrer Meinung zu stehen und sie in einer größeren Öffentlichkeit zu vertreten.

Die Überzeugung, dass Schreiben auch eine politische Dimension beinhaltet, wurde vor fast 100 Jahren von einem großartigen Pädagogen postuliert - in Frankreich.
Mit Célestin Freinet möchte ich Sie ermutigen, Kindern und Jugendlichen „das Wort zu geben". Anregungen dazu finden Sie auf meiner Homepage.

signatur

Frisch aus dem Druck: Lesen und Schreiben lernen im inklusiven Unterricht

Ein vielfältiges Spektrum interessanter Anregungen und Beispiele gelungener Unterrichtspraxis findet sich in diesem Buch. Forschungsbefunde und Denkanstöße aus der didaktischen Theorie runden den Blick auf das Thema Inklusion ab.

Herausgegeben von Florian Dietz, Ada Sasse und Gerd Peter Wind für die DGLS (Deutsche Gesellschaft für Lesen und Schreiben).

Mein Beitrag "Klasse Texte! - Inklusive Deutschdidaktik konkret. Die Potenziale des Einzelnen und der Gruppe entfalten" (S. 151 - 162) skizziert die Schreibzeit als inklusives Unterrichtsmodell im Kontext der UN-Konvention (United Nations 2006).

 

Informationen und Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! (20,00)
Weitere aktuelle Veröffentlichungen zum inklusiven Deutschunterricht
Anregungen und Planungshilfen für den inklusiven Deutschunterricht

Neuerscheinung: Deutschunterricht in der Inklusion

Auf dem Weg zu einer inklusiven Deutschdidaktik

Ein Buch, das konzeptionelle Überlegungen und praktische Erfahrungen vereint. Johannes Hennies und Michael Ritter legen mit dieser Veröffentlichung ein Grundlagenwerk für inklusiven Deutschunterricht bei Fillibach/Klett vor.

Die Artikel wurden von Wissenschaftlern und Praktikern verfasst. Vorgestellt und diskutiert wurden deren Inhalte auf der Tagung "Blickpunkt: Inklusive Deutschdidaktik" im November 2013 an der Universität Bielefeld.

Mein Beitrag "Schreibzeit - Von der Praxis zur Konzeption inklusiven Unterrichts" (S. 169 - 182) zeigt exemplarisch für die Autorenrunde, wie intensiv sich Kinder und Jugendliche auch in inklusiven Unterrichtssettings mit eigenen Texten auseinandersetzen und Schreibkompetenzen entwickeln können.

Anhand einer Autorenrunde, in der ein Kind mit dem Förderschwerpunkt "Geistige Entwicklung" einen eigenen Text vorstellt, wird herausgearbeitet, welche positiven Effekte sich daraus für den Einzelnen und die Gruppe ergeben. Transkriptionen eines Gesprächsmitschnittes dieser Autorenrunde geben unmittelbar Einblick in die Praxis.

Weitere Informationen
Bestellung bei Fillibach/Klett

Weitere Artikel

Start Arbeitskreis Brandenburg

An allle Kolleginnen und Kollegen im Raum Brandenburg!

Im Dezember 2014 fiel der Startschuss für den ersten Arbeitskreis in Brandenburg.

Der Arbeitskreis bietet Möglichkeiten, sich über individualisierte Lernwege im Deutschunterricht auszutauschen und sich dabei gegenseitig zu unterstützen.

Interessenten wenden sich bitte an Marcellla Isenmann Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Ich wünsche dem Arbeitskreis Offenheit, einen intensiven Austausch und wertvolle Augenblicke!

Basiswortschatz in Hamburg - Individuelle Lernwege trotz Normierung!

rechtschreibgespraech-670Nach Bayern und Berlin/Brandenburg führt nun Hamburg einen verbindlichen Grundwortschatz ein. 785 vorgegebene Wörter sollen am Ende von Klasse 4 richtig geschrieben werden. Immerhin 50 % dürfen zusätzlich aus dem individuellen Wortschatz der Kinder ergänzt werden. Ob bei einem so umfangreichen vorgegebenen Wortschatz noch 400 „individuelle Wörter“ zu finden sind, sei dahingestellt.

Weiterlesen: Basiswortschatz in Hamburg - Individuelle Lernwege trotz Normierung!

Neu: Artikel "Wörterklinik"

In der aktuellen Ausgabe (4-2014) von Deutsch Differenziert findet sich mein Artikel

"Kranke" Wörter kommen in die Klink. Rechtschreibtraining mit der Wörterklinik.

Der Artikel enthält grundlegende Überlegungen, Anregungen und einige Kopiervorlagen für das gut und langjährig erprobte Verfahren der Wörterklinik.

Aktuelle Aspekte wie der Umgang mit einem Grund- bzw. Basiswortschatz oder die Fokussierung auf schriftsprachliche Strukturen im Rahmen von Rechtschreibgesprächen werden in ihrer Bedeutung für das Lernen mit der Wörterklinik thematisiert und reflektiert.

Weitere Artikel

Neuerscheinung: Werkzeuge des Schreibens

Beiträge zu einer Didaktik der Textprozeduren

In dem von Thomas Bachmann und Helmuth Feilke bei Klett/Fillibach herausgegebenen Buch werden Texte als Organisationsformen des sprachlichen Handelns thematisiert. In "Textprozeduren" werden bestimmte Handlungen mit sprachlichen Ausdrucksweisen verknüpft. Die prozedurenorientierte Schreibdidaktik rückt mit diesem Konzept die Handwerklichkeit und Lehrbarkeit des Schreibens in das Blickfeld.



Die zehn Beiträge von bekannten Fachdidaktikern widmen sich folgenden Fragen:

  • Wie können Prozeduren theoretisch und empirisch gefasst werden?
  • Wie weit sind Prozeduren in mündlicher Spracherfahrung fundiert?
  • Wie kann das gemeinsame Sprechen über Texte und ihre Qualitäten Aufmerksamkeit für Textprozeduren erzeugen?

Der Beitrag "Textprozeduren reflektieren und entwickeln – auf der Grundlage eigener Texte" (Beate Leßmann, S. 85 - 110) geht der Frage nach, welche Textprozeduren im Rahmen der regelmäßig stattfindenden Gespräche über Textqualitäten in Autorenrunden im Deutschunterricht der Grundschule Bedeutung gewinnen und wie Kinder sich diesen Textprozeduren im gemeinsamen Gespräch annähern. Er fragt zudem danach, inwieweit das Lernarrangement die Reflexion und Entwicklung von Textprozeduren intensivieren kann.


Information und Bestellung bei Fillibach/Klett (26,00)

Weitere Artikel

Infobogen: Leßmann-Konzept

Individuelle Lernwege im Schreiben und Rechtschreiben - Idee und Konzept

Schreiben dürfen, was einem wichtig ist – das ist die Grundidee des vorliegenden Konzepts.

Auf der Basis der eigenen Texte werden Schreib- und Rechtschreibkompetenzen, wie sie in den rechtlichen Vorgaben (Lehrpläne, Bildungsstandards) für die Primar- und die Sekundarstufe gefordert werden, auf höchst individualisierende Weise entwickelt.

Durch aktives Sprachhandeln, gemeinsame Sprachreflexion und Feedback werden zugleich bildungssprachliche Kompetenzen gefördert. Diese Konzeption von Unterricht entspricht den Herausforderungen einer inklusiven Deutschdidaktik.

Lehrer/-innen, Eltern und andere Interessierte finden in diesem Infobogen einen kurzen Überblick über die Idee und das Konzept.

Infobogen: Individuelle Lernwege im Schreiben und Rechtschreiben - Idee und Konzept

Für die Bereiche "Schreiben" und "Rechtschreiben" liegt zudem jeweils eine Übersicht über die verschiedenen Bausteine mit einem Leitfaden für die eigene Unterrichtsplanung bzw. für Absprachen innerhalb des Kollegiums vor:

Leitfaden: Schreiben - kurz gefasst - für Unterricht und Fachabsprachen

Leitfaden: Rechtschreiben - kurz gefasst - für Unterricht und Fachabsprachen

 

 

Inklusiven Unterricht planen

Unterricht unter dem Anspruch "Inklusion" zu planen, ist ein herausfordernderer Auftrag.

Hier finden sich Planungshilfen für Kollegen/-innen, Lehramtsanwärter/-innen, Studierende und alle anderen Interessierten, außerdem Materialien für Multiplikatoren/-innen in der Aus- und Fortbildung und der schulinternen Weiterbildung.

Ausführungen zum Inklusiven Deutschunterricht und Hinweise zu den Materialien finden Sie hier.

Alles hat seine Zeit - Gedanken über das Leben von Kindern der Klasse 3a

Zu Beginn des neuen Jahres…

…lade ich Sie ein, sich 160 Sekunden Zeit zu nehmen, um mit Kindern über das Leben nachzusinnen:

Sie sehen Bilder, die Kinder zu den alten Worten "Alles hat seine Zeit“ aus verschiedenen Materialien gelegt haben. Außerdem hören Sie Gedanken dazu - geschrieben und gesprochen von Kindern der Klasse 3a. Wenn Sie die Präsentation in voller Größe sehen möchten, klicken Sie auf den schwarzen Rahmen unten rechts auf "Vollbildmodus".

Textvorlagen für Ihren Unterricht (Textabschnitte für Legebilder, Text für Schüler/-innen) finden Sie als Download im Materialangebot.

Ein glückliches Jahr 2014 wünscht Ihnen

signatur

FDP in Hamburg gegen "Lesen durch Schreiben"

Beate Leßmann

Infobogen: Schreiben lernen mit einer Anlauttabelle - Ursache für schlechte Rechtschreibleistungen? (PDF 1,3 MB)

Infobogen als A4-Faltblatt (1 A4-Seite, Vorder- und Rückseite bedruckt) (PDF 179 KB)



Diskussion in Hamburg:
"Lesen durch Schreiben" und verwandte Verfahren als Grund für sinkende Rechtschreibleistungen?
(Hamburger Abendblatt vom 13.8.2013)

Warum sollten Methoden verboten werden, die den Kindern erlauben, ihre eigenen Gedanken und Ideen schriftlich auszudrücken? Eigene Texte schreiben zu dürfen, ist eine der größten Quellen des Lernens und der Bildung überhaupt. Natürlich wird dabei die Rechtschreibung trainiert - von Anfang an. Jeder übt auf seinem Niveau. Keiner ist über- oder unterfordert.

Wie ärgerlich, dass hier ohne wirkliche Kenntnis der Methoden argumentiert wird und einseitig Schlüsse gezogen werden.

Passend zur Diskussion mein Leserbrief zum SPIEGEL-Artikel mit vergleichbarem Inhalt:

Statt "Schlechtschreibung": Schreiben und Rechtschreiben - von Anfang an!

Wir brauchen starke Persönlichkeiten – Menschen, die sich engagieren, ihre Meinung artikulieren und Verantwortung übernehmen. Eine solide Basis dafür entsteht, wenn Kinder von Anfang an ernst genommen werden: Wenn sie schreiben dürfen, was für ihr Leben von Bedeutung ist. Nicht „Ma malt Mu“ ab-schreiben, womöglich noch im Gleichschritt.

Bei dem so verpönten „Spracherfahrungsansatz“ geht es um „echtes Schreiben“ - das mit dem Leben zu tun. Wie viel Lebensmut und –stärke Kinder über dieses Schreiben gewinnen, habe ich als Grundschullehrerin oft erlebt – gerade mit Kindern, die mit „Ma“ und „Mu“ untergegangen sind und nicht mehr an sich glaubten. Das Schreiben von eigenen Texten steht für einen Unterricht, in dem das Kind zählt und wertgeschätzt wird.

Rechtschreiben gehört von Anfang an dazu. Wer in aktuelle Konzepte und Materialien schaut, wird nicht übersehen können, dass Rechtschreibkompetenzen – auch und gerade im Kontext der eigenen Texte – von Anfang an ausgebildet werden.

Jürgen Reichen hat der Rechtschreibung in seinen Werken wenig Aufmerksamkeit gewidmet, das hat die Fachdidaktik längst ausgeglichen. Die Idee, mit Hilfe einer Anlauttabelle lesen und schreiben zu lernen, sollte bei aller Kritik gebührend gewürdigt werden.

Links zu aktuellen Artikeln (z.B. von Hans Brügelmann, Klarstellung des Grundschulverbandes) auf meiner Facebookseite

signatur

Infobogen: Schreiben lernen mit einer Anlauttabelle - Ursache für schlechte Rechtschreibleistungen? (PDF 1,3 MB)

Infobogen als A4-Faltblatt (1 A4-Seite, Vorder- und Rückseite bedruckt) (PDF 179 KB)

LESERBRIEF zum SPIEGEL-Artikel: Die neue Schlechtschreibung (25/2013)

Beate Leßmann

Statt "Schlechtschreibung": Schreiben und Rechtschreiben - von Anfang an!

Wir brauchen starke Persönlichkeiten – Menschen, die sich engagieren, ihre Meinung artikulieren und Verantwortung übernehmen. Eine solide Basis dafür entsteht, wenn Kinder von Anfang an ernst genommen werden: Wenn sie schreiben dürfen, was für ihr Leben von Bedeutung ist. Nicht „Ma malt Mu“ ab-schreiben, womöglich noch im Gleichschritt.

Bei dem so verpönten „Spracherfahrungsansatz“ geht es um „echtes Schreiben“ - das mit dem Leben zu tun. Wie viel Lebensmut und –stärke Kinder über dieses Schreiben gewinnen, habe ich als Grundschullehrerin oft erlebt – gerade mit Kindern, die mit „Ma“ und „Mu“ untergegangen sind und nicht mehr an sich glaubten. Das Schreiben von eigenen Texten steht für einen Unterricht, in dem das Kind zählt und wertgeschätzt wird.

Rechtschreiben gehört von Anfang an dazu. Wer in aktuelle Konzepte und Materialien schaut, wird nicht übersehen können, dass Rechtschreibkompetenzen – auch und gerade im Kontext der eigenen Texte – von Anfang an ausgebildet werden.

Jürgen Reichen hat der Rechtschreibung in seinen Werken wenig Aufmerksamkeit gewidmet, das hat die Fachdidaktik längst ausgeglichen. Die Idee, mit Hilfe einer Anlauttabelle lesen und schreiben zu lernen, sollte bei aller Kritik gebührend gewürdigt werden.

Links zu aktuellen Artikeln (z.B. von Hans Brügelmann, Klarstellung des Grundschulverbandes) auf meiner Facebookseite

signatur

Infobogen: Schreiben lernen mit einer Anlauttabelle - Ursache für schlechte Rechtschreibleistungen? (PDF 1,3 MB)

Infobogen als A4-Faltblatt (1 A4-Seite, Vorder- und Rückseite bedruckt) (PDF 179 KB)

Infobogen: Schreiben lernen mit einer Anlauttabelle - Ursache für schlechte Rechtschreibleistungen?

Informationen für Eltern, Lehrer/-innen und andere Interessierte

Immer wieder wird diskutiert, ob sinkende Rechtschreibleistungen auf Unterrichtskonzepte zurückzuführen seien, bei denen Kinder mit Hilfe einer Anlauttabelle bereits kurz nach Schuleintritt eigene Wörter schreiben dürfen. Das Konzept „Lesen durch Schreiben“ von Jürgen Reichen wird dabei besonders kritisiert. Das ist darauf zurückzuführen, dass Reichen maßgeblich zur Verbreitung der Idee der Anlauttabelle beigetragen hat. Eine Anlauttabelle findet sich heute in den meisten Lehrwerken für das 1. Schuljahr. Das Schreiben eigener Texte von Anfang an wird vor allem von Vertretern des Spracherfahrungsansatzes verfolgt.

Als Befürworterin des Schreibenlernens mit einer Anlauttabelle im Sinne des Spracherfahrungsansatzes möchte ich einige Anregungen zur eigenen Meinungsbildung geben. Die grundlegenden Informationen ergänze ich um Hinweise, die sich auf die Arbeit mit dem von mir entwickelten Konzept zur Integration von Schreiben und Rechtschreiben beziehen.

Infobogen: Schreiben lernen mit einer Anlauttabelle - Ursache für schlechte Rechtschreibleistungen? (PDF 1,3 MB)

Infobogen als A4-Faltblatt (1 A4-Seite, Vorder- und Rückseite bedruckt) (PDF 179 KB)

Weiterlesen: Infobogen: Schreiben lernen mit einer Anlauttabelle - Ursache für schlechte Rechtschreibleistungen?

Erste Rückmeldungen zur Homepage

 

Liebe Beate,

herzlichen Glückwunsch! Ich bin baff, was für eine Internetseite du da zur Verfügung stellst. Toll! Danke!

Herzliche Grüße
Julia Sültz aus Hamburg


Hallo Frau Leßmann,

meine Mama hat mir erzählt, dass Sie bei ihr im Laden waren. Ich war total erstaunt, als sie mir dann auch sagte, was Sie so alles auf die Beine gestellt haben und es fiel unter anderem auch das Wort Wörterklinik und Tagebuch. Sofort habe ich mich an Ihren Unterricht erinnert, wie toll es damals war Texte zu schreiben. Ihre Homepage und Ihr Konzept finde ich ganz toll, da ich aus eigenen Erfahrungen mit Ihnen weiß, dass es Spaß macht, Gedanken und Erlebnisse festzuhalten und zu teilen. Ich kann sogar sagen, dass mir das Texteschreiben leichter fällt als so manch anderen in meiner Klasse. Als ich auf Ihrer Homepage unterwegs war, habe ich sofort Ihre individuelle Blume gesehen. Das war eine wirklich tolle Zeit und ich erinnere mich gern daran zurück und bin froh, so gute Bausteine für die Sprache Deutsch von Ihnen gelegt bekommen zu haben...

Liebe Grüße von Anna-Lena
(Schülerin im 1./2. Schuljahr, 2002 bis 2004)


Wow, Beate, wahnsinnig toll!!!

Wirklich, die Seite ist ganz große Klasse: Sehr ansprechend gestaltet, wunderbar übersichtlich, ganz eigene, einprägsame Farbgestaltung - und jede Menge Informationen, die wirklich ein stimmiges Bild ergeben von dem, was dein Konzept ausmacht, und die ohne marketingtypisch hohle Phrasen neugierig machen auf mehr. Und ich bin begeistert von all dem tollen Material: Kein überflüssiger Schickschnack, sondern richtig gehaltvolle anspruchsvolle Sachen, hach, und das macht so eine Lust zum Arbeiten!!!

Dagmar Moraw
bei Koblenz


Liebe Frau Leßmann,

ich finde es sehr schön, dass Sie sich immer noch für Ihre verschiedenen Methoden des Lernens einsetzen und sogar Bücher und Filme darüber veröffentlichen. Mir hat ihr Unterrichtsstil in der Grundschule sehr gefallen.

Liebe Grüße
Sonja (aus der ehemaligen 4b (2005) an der Grundschule Utkiek)

Tagebuch bzw. Schreibbuch

"Der Schlüssel für das so verstandene „individuelle Lernen“ ist das Schreiben im Tagebuch. Es lässt jedem einzelnen Kind die Freiheit, so viel von sich selbst schreibend und gestaltend zu äußern, wie es möchte."

Nach oben!