Individuelles Üben

Eigene Wörter als Übungsgrundlage

Jedes Kind erhält Übungen zu seinem individuellen Entwicklungsniveau. Die Heterogenität in den Klassen lässt es nicht zu, allen Kindern dieselben Übungen zu geben. Die Texte der Kinder zeigen besser als jeder Diagnosetest, an welchen Stellen die Kinder Mühe haben und Unterstützung benötigen. Dafür begutachtet die Lehrperson die Schreibungen der Texte der Kinder und wählt die passenden Übungen aus. Übungen aus der Rechtschreibbox können einzelnen Kindern bereits im Herbst des 1. Schuljahrs gegeben werden.

In seinem Krimi hat Bent das Wort Bank ohne n geschrieben. Deshalb erhält er nun eine Karte, mit der er das Hören und Schreiben von "nk" üben kann.

Anna und Laurens hatten beide das "ei" in dem Wort "weil" nicht normgerecht verschriftet. Die Lehrerin notiert die passende Übung zum Hören und Schreiben von ei auf einem kleinen Zettel, den sie in die Bücher der beiden legt. Anna und Laurens bearbeiten die Übung gemeinsam. Der Austausch mit einem Partner stützt das Lernen.

Das h ist schwer zu hören. Eine Übungskarte aus der Rechtschreibbox hilft Leandros, das h aus Wörtern herauszuhören und es richtig zu verschriften. Grundlage ist der eigene Text zu einem selbstgewählten Thema.

Beim Schreiben einer Geschichte war Lukas bei der Großschreibung von Nomen unsicher. Deshalb erhält er dafür eine Übungskarte aus der Rechtschreibbox.

Die Arbeit an eigenen Schwerpunkten wird ergänzt durch eine individuelle Wortschatzarbeit mit dem Wörterschatzkästchen oder der Wörterklinik. Voraussetzung dafür ist aber das Lesen.

Rechtschreibung

"Nichts gibt besser Auskunft über die Entwicklungen im rechtschriftlichen Bereich als die eigenen Texte."

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