Items tagged with: Rechtschreibgespräch

Individuelle und gemeinsame Lernwege im Rechtschreiben

Potenziale des Einzelnen und der Gruppe vernetzen.

In: Die GRUNDSCHULZEITSCHRIFT 271/2014, S. 44 - 48

grundschulzeitschrift miteinander eigenstaendig lernenDer Artikel zeigt exemplarisch für das Rechtschreibgespräch auf, wie Kinder mit ganz unterschiedlichen Kompetenzen ihr Wissen und ihre Fähigkeiten an einer für alle gemeinsamen Herausforderung vernetzen können. Er beschreibt, wie von gemeinsamen Lernphasen dieser Art Impulse für die individuelle Arbeit ausgehen und umgekehrt das Rechtschreiblernen in individuellen – im Artikel kurz skizzierten - Arbeitsphasen das Potenzial der Gruppe nähren.

Rechtschreibung im Haus des Lernens

In: Kruse, Norbert; Reichardt, Anke (Hg.): Wie viel Rechtschreibung brauchen Grundschulkinder? Positionen und Perspektiven zum Rechtschreibunterricht in der Grundschule (2016)

- Darstellung und Begründung von sieben aktuellen fachdidaktischen Positionen
- Diskussion der Positionen durch alle Autoren/-innen
- Abschließende Statements durch die Vertreter der unterschiedlichen Positionen

kruse reichardt wie viel rechtschreibung brauchen grundschulkinder

Mein Grundlagenbeitrag "Rechtschreibung im Haus des Lernens" (S. 21-37) sowie mein Diskussionsbeitag und das abschließende Statement "Und der Unterricht?" verorten Rechtschreiblernen im Schnittfeld von Sache, Kind und Unterricht.

Mein Kommentar:
Dieses Buch geht in die Tiefe der theoretischen Fundierung konträrer Positionen und vermittelt einen Eindruck einer Diskussion, die ebenfalls nicht an der Oberfläche verbleibt...

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Von Zweifelsfällen und Notfallwörtern

Nachschlagen im Wörterbuch als Anlass zur Sprachreflexion

In: Grundschule Deutsch 41/2014, S. 40 - 42 (plus Material auf CD)

grundschule deutsch woerterbuecherWer das Wort „gefahren" im Wörterbuch findet, greift dabei auf sein Sprachwissen zurück. Das Nachschlagen im Wörterbuch bietet zahlreiche Anlässe zur Sprachreflexion und damit zum Aufbau von Sprachwissen. Wie dies in gemeinsamen und individuellen Lernphasen geschehen kann, zeigt dieser Beitrag.
Die dem Heft beiliegenden CD bietet ergänzend eine Übersicht über mögliche Reflexionsanlässe („Stolperstellen"), die im Kontext der Arbeit mit dem Wörterbuch entstehen und genutzt werden können, sowie passende Aufgabenbeispiele.

Wortschatzarbeit - sinnstiftend und strukturorientiert

In: Erika Brinkmann (Hg.) (2015): Rechtschreiben in der Diskussion. Schriftspracherwerb und Rechtschreibunterricht. Beiträge zur Reform der Grundschule 140 (Grundschulverband)

- Kurzdarstellungen fachdidaktischer Positionen
- Überblicke über die aktuelle Forschung zur Rechtschreibung
- Praxisberichte und -anregungen

gsv rechtschreiben in der diskussion 2015

Mein Beitrag "Wortschatzarbeit - sinnstiftend und strukturorientiert" (S. 244-250) enthält konkrete Anregungen für den Unterricht. Einige der dort dargestellten Ideen finden Sie in meiner Präsentation zur Wortschatzarbeit (für die kollegiumsinterne Fortbildung) sowie entsprechende Materialien für den Unterricht.

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Über Strukturen der Schrift von Anfang an sprechen

Drei mögliche Wege werden durch kleine Filme aus dem Unterricht vorgestellt:

1) Gespräche über die richtige Schreibung im Zusammenhang mit dem Schreiben mit der Lauttabelle

2) Das gemeinsame Untersuchen von Minimalpaaren

Der Vergleich von Wörtern wie Oma und Opa, Hase und Hose oder Lose und lose hilft zu erkennen, dass Schreibweisen zu unterschiedlichen Vorstellungen führen und deshalb bedeutungsunterscheidend sein können. Wer dafür von Anfang an Verständnis entwickeln kann, erhält eine wertvolle Unterstützung, um Strukturen der Schriftsprache zu erkennen und allmählich immer besser zu verstehen. An der Gegenüberstellung zweier fast gleich geschriebener Wörter kann im gemeinsamen Gespräch nicht nur das elementare Schriftprinzip erarbeitet werden (Lauten werden Buchstaben zugeordnet - fachlich korrekt müsste man von Phonemen und Graphemen sprechen), sondern auch bereits wichtige Rechtschreibregeln wie etwa die Bedeutung der Groß- und Kleinschreibung.

Lose und lose - ein feiner Unterschied beim Schreiben des kleinen und großen Buchstabens macht einen großen Unterschied in der Bedeutung aus. Dieses Gespräch aus dem Herbst lässt auch verstehen, warum das korrekte Schreiben von Buchstaben wichtig ist.

3) Gespräche nach dem Prinzip HÖREN - SEHEN - DENKEN

Sobald die Kinder selbstständig mit der Anlauttabelle arbeiten und die gemeinsamen Schreibphasen (1) überflüssig werden, sollten Rechtschreibgespräche eingeführt werden. Regelmäßig - einmal in der Woche - werden sie nach einem ritualisierten Muster durchgeführt. Für das 1. und 2. Schuljahr steht dafür ein eigener Fahrplan zur Verfügung, der insbesondere den Abgleich des zu hörenden Wortes und seine zu sehende Entsprechung in der Schrift thematisiert - also die rechtschriftlich normierte Visualisierung des Gehörten.

Vorträge der Kinder zur Rechtschreibung...

sind ein weiterer Schritt des Rechtschreiberwerbs, der in der Regel im 2. Schuljahr beginnt. Der Aufbau dieser Vorträge schließt unmittelbar an die Rechtschreibgespräche HÖREN - SEHEN - DENKEN an. Für die Vorbereitung und Durchführung von Rechtschreibvorträgen durch die Kinder (alleine oder im Team) stehen Vorbereitungsbögen als Download zur Verfügung, ebenso Rückmeldebögen für die Zuhörer/-innen.

Ausblick: Für Rechtschreibgespräche in höheren Jahrgängen liegen eigene Fahrpläne als Download bereit (Wort des Tages, Satz der Woche)

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Entwicklung der eigenen Persönlichkeit

"Individuelle Lernwege in diesem Sinn laden das einzelne Kind ein, sich persönlich in die Klasse und den Schulalltag einzubringen – mit ganzem Herzen und ganzer Seele."

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