Aus dem Vorwort

Das vorliegende Buch..

... ist der zweite Teil (B) eines Handbuches für die Klassen 3 bis 6. Während in Teilband A der Schwerpunkt auf dem Schreiben, Überarbeiten und Veröffentlichen eigener Texte liegt, steht hier die Rechtschreibung im Mittelpunkt.

Die Entwicklung der Rechtschreibkompetenz...

...basiert vor allem auf den Texten der Schülerinnen und Schüler. In ihren Texten wird deutlich, an welchen Stellen sie Unterstützung benötigen. Tests zur Erfassung der Lernvoraussetzungen können die Steuerung der individuellen Lernprozesse unterstützen.

Im Kontext des Schreibens...

...wird für Schülerinnen und Schüler erkennbar, warum Rechtschreibung wichtig ist. Das Ziel besteht in der Lesbarkeit der eigenen Texte. Deshalb wird die Rechtschreibung in Fachdidaktik, Bildungsstandards, Lehrplänen und in der Unterrichtsmethodik dem Schreiben von Texten untergeordnet.

Individuelle Lernwege...

...wurzeln in der Wertschätzung der persönlichen Lebensgeschichte und der fachlichen Voraussetzungen des Einzelnen. Das Schreiben eigener, individuell bedeutsamer Texte eröffnet Räume für beides (s. Teilband A). Die Voraussetzungen der Schüler und Schülerinnen werden zum Ausgangspunkt des Trainings an eigenen Fehlerschwerpunkten.

Phasen des individualisierten Rechtschreiblernens sind eingebunden in das Lernen in der Klasse. Gemeinsame Reflexionen über Schreibweisen in „Rechtschreibgesprächen" werden als wichtiger Bezugsrahmen für das Voranschreiten auf eigenen Lernwegen erachtet.

Buchteile II A und II B...

...können unabhängig voneinander gelesen werden. Querverweise zeigen Zusammenhänge auf.

Nehmen Sie dieses Buch als Handbuch. Wählen Sie aus den Bausteinen jene aus, die Ihr eigenes oder das schulinterne Unterrichtskonzept voranbringen.

Lassen Sie sich anregen und ermutigen, neue Schritte zu gehen oder bewährte zu verfestigen.

Erfolg, Freude und Zuversicht wünscht Ihnen

Beate Leßmann

Individuelle Lernwege

„Individuelle Lernwege... wurzeln in der Wertschätzung der individuellen Lebens- und Erfahrungswelt des Kindes und in der Anerkennung seiner individuell ausgeprägten Lernvoraussetzungen, die sich mitunter aus dem Ersten ergeben." 

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